Neues von der Naturwacht

12.- 14. Februar: Singschwantage im Nationalpark Unteres Odertal! Wer sich schon immer einmal dem bezaubernd vielstimmigen Schwanengesang hingeben wollte, der hat nun die Gelegenheit! Im nächsten Absatz können Sie das genaue Programm laden.

Mein lieber Schwan. Das sind ja ganz besondere Vögel. Der Schnabel gelb statt rot und wo ist der namengebende Höcker? Zudem graziler als die heimischen Höckerschwäne. Und von frühmorgens bis spät in der Nacht am plappern, nein: Singen. Jetzt ist es leicht: Der Singschwan. Gäste aus dem hohen Norden. Wer einen, nein, viele Schwäne singen hören will, muss vom 12. bis 14. Februar unbedingt zu den Singschwantagen in den Nationalpark Unteres Odertal. HIER das Programm.

"Wenn´s an Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit", so weiß eine Bauernregel. Wer jetzt denkt, von wegen, der sollte sich an ein anderes Sprichwort erinnern: "Eile mit Weile", zum Beispiel. Denn die Bauern wissen, dass sie dem Frühling nach dieser Regel noch 20 bis 30 Tage Zeit lassen müssen. Schnelllebig war die Zeit nicht immer. Wenn wir schon bei Bauernwissen sind: "Der kleine Mann kann´s auch noch". Gemeint ist der Februar, der sich als grimmiger Wintermonat erweisen kann. 20 bis 30 Tage: Das heißt Ende Februar bis in die erste Märzwoche wird Bilanz gezogen.

Gestürmt und geschneit hat es zur Genüge am 2. Februar. So schön der Winter ist mit seinen Eisblumen, glitzernden Harschschneedecken, Wüstenformen aus Millionen verwehter Schneekristalle, so herrlich dies alles ist, die Tierwelt würde aufatmen, wenn ein paar frühlingshafte Tage über´s Land zögen. Doch noch verwehren Schnee- und Eispanzer den leichten Zugang zu Nahrungsquellen.

Vorfreude schüren: Ab sofort können Sie im rechten Kästchen unsere neue Broschüre Ranger-ErlebnisTouren 2010 laden. Hier finden Sie neben brandneuen Naturerlebnistouren bewährte Angebote. Am besten, Sie melden sich bei den Touren Ihrer Wahl gleich an und freuen sich auf fantastische Naturlandschaften, überraschende Begegnungen mit imposanten Tieren und fachkundige Informationen der brandenburgischen Ranger.

Die Druckversion der "Ranger-ErlebnisTouren 2010" ist bei uns eingetroffen. Sie erhalten diese von "Ihren" Rangern und in sämtlichen Besucher-Informationszentren der Nationalen Naturlandschaften. Unser Service bleibt: Senden Sie uns per Post eine 1,45 € - Briefmarke, senden wir Ihnen gerne ein oder zwei Exemplare zu.

Kalter Winter gehört zum Jahresreigen und unsere Tierwelt ist perfekt angepasst. Am besten habens die, die mit extrem niedrigem Herzschlag ganz allmählich ihre Fettreserven verbrennen und im Frühjahr lebensfroh wieder aufwachen. Wobei klar ist: Nicht alle Winterschläfer wachen wieder auf. Gibt es zuviele Störungen, ist der Winter zu kalt oder kommt ein Fressfeind, war´s das. Und genauso ist Natur: Nicht nur die Starken und Cleveren, sondern auch die Glücklichen überleben.

Wo bleiben die Seidenschwänze? Gut geht es noch den Stieglitzen, wo Brachflächen viel Samennahrung bieten. Die Vögel, die immer aussehen, als seien sie gerade frisch bunt lackiert aus Farbtöpfen entflogen, ruhen oft gemeinsam mit dick aufgeplusterten Grünfinken und nordischen Gästen, den rot-weiß-schwarz-braunen Bergfinken in größeren Baumkronen. Und wie meist lohnt sich der Gang mit dem Fernglas zu offenen Wasserflächen: Gänse-, Mittel- und die wunderschön schwarz-weiß-geschminkten Zwergsägererpel lassen jedes Herz höher schlagen. Das gilt auch für den Gesang der Singschwäne. Ebenfalls Gäste aus dem Norden. Ob in den nächsten Tagen große Schwärme der Seidenschwänze aus dem Norden und dem fernen Sibirien erscheinen werden? Die Chancen stehen gut: Unbedingt Augen auf.

Aller guten Dinge sind Drei

Aller guten Dinge sind drei. Das mögen sich auch die Ranger gedacht haben, als sie ihre Junior Ranger-Projekte bei den Vereinten Nationen zur Begutachtung eingereicht haben. Mit dem "Abenteuer Barnim" hat es jetzt nach den Projekten "Der Wald und ich" und dem landesweiten "Junior Ranger-Programm" das dritte Junior Ranger-Projekt der Naturwacht Brandenburg geschafft, den von der UNESCO vergebenen Titel "Dekadeprojekt Bildung für nachhaltige Entwicklung" zu erlangen. Darüber sind die zahlreichen Betreuer der Junior Ranger schon ein wenig stolz. Bestätigen diese Anerkennungen doch eindrücklich, dass sie mit ihrer Kinder- und Jugendarbeit im ländlichen Raum auf einem guten Weg sind. Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Freude mit den Junior Rangern!

Beobachtungs-TIPPS
Im etwa 14 - tägigen Rhythmus finden Sie nun im zweiten Kästchen der rechten Seitenleiste jahreszeitliche Beobachtungstipps. Manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben, bei denen das Zuhören und -sehen teilweise ganz erstaunliche Beobachtungen ermöglicht...

Portrait
Felix Krüger zeichnet in seinem am 8. Juni gesendeten OZON-Beitrag ein einfühlsames Portrait eines Naturwächters in Brandenburg: http://www.rbb-online.de/etc/medialib/rbb/rbb/ozon/ozon_20090608_steppe....

Wer sich über das Leistungsprofil der Naturwacht informieren möchte, kann unter Publikationen unsere ausführliche "Imagebroschüre" laden.

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