
Vorhang hoch und Bühne frei heißt es ab 7. März in allen Nationalen Naturlandschaften Brandenburgs. Die Naturwacht Brandenburg lädt Sie zum "2. Brandenburgischen Konzertfrühling" ein. Den komprimierten Spielplan mit aufregenden Konzertereignissen finden Sie HIER.
Den ausführlichen Spielplan mit sämtlichen Konzerten, Treffpunkt und Uhrzeit öffnen Sie HIER.
ACHTUNG: Rechts finden Sie neue Beobachtungstipps.

Das Eis ist gebrochen. Endlich. Die ersten Kraniche sind eingetroffen und holen sich kalte Füße. Die Singvögel balzen und Kolkrabe und Waldkauz beginnen schon bald zu brüten. Zugspannung vibriert in der Luft und unsere Wintergäste hält es nicht länger. Auf das Glockengeläut der Singschwäne müssen wir jetzt wieder 7 Monate warten. Das ist gut so, denn so bleibt der Gewöhnungseffekt aus. Ja, und auch wenn wir es kaum glauben mögen: Auch unter der Erde in Spalten, Höhlen und tief im Laub beginnt das Leben zu pulsieren: Frösche, Kröten und Molche werden von den steigenden Temperaturen wieder frühlingswach geküßt und bereiten sich auf ihre jährliche Wanderung zur Nachwuchsproduktion vor. Erst kommt der Nachwuchs, dann kommt das Fressen.
Die Lust auf Erlebnisse in der Natur, möglichst unter wärmender Sonne, ist nach dem langen weißen "Winterriesen"groß. Eine gute Zeit, sich der Broschüre Ranger-ErlebnisTouren zu widmen, eine oder zwei auszuwählen und sich anzumelden! Denn die ersten sind bereits ausgebucht. Übrigens: Ranger-ErlebnisTouren sind auch ein schönes Geschenk. Hierfür senden wir Ihnen gerne eine attraktive Gutscheinkarte.

Den Bibern reicht´s jetzt. Endgültig. Die Nahrungsflöße unter Wasser sind aufgeknabbert und es hilft nichts. Jetzt geht es den Bäumen wieder an den Kragen, oder besser, an den Stammfuß. Zum Teil haben sie richtige Biberautobahnen durch den Schnee angelegt. Apropos Fuß: Man staunt immer wieder, auf welch großem Fuß dieser Nager lebt.

Vielen Dank an Frau Tippmann für Ihre Anregung, doch einen ersten Eindruck über die Gesangskünste unserer nordischen Gäste zu geben.
Hier können Sie Singschwänen lauschen:
http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/zugvoegel/11758.html

Eine Bitte: Wenn Sie auf Fotopirsch gehen, respektieren Sie den Mindestabstand, ohne die Tiere iin diesem harten Winter zu beunruhigen oder gar aufzuschrecken. Fotos, die startende und damit flüchtige Singschwäne zeigen, mögen spektakulär wirken. Aber für Singschwäne mit ihren zur Neige gehenden Fettreserven ist das unnötiger Stress, der in einzelnen Fällen das Leben kostet.

Es hat gestimmt: Der Vorfrühling ist da. Da sage nochmal jemand, die Bauernregeln seien Schall und Rauch!
"Wenn´s an Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit", so weiß eine Bauernregel. Wer jetzt denkt, von wegen, der sollte sich an ein anderes Sprichwort erinnern: "Eile mit Weile", zum Beispiel. Denn die Bauern wissen, dass sie dem Frühling nach dieser Regel noch 20 bis 30 Tage Zeit lassen müssen. Schnelllebig war die Zeit nicht immer. Wenn wir schon bei Bauernwissen sind: "Der kleine Mann kann´s auch noch". Gemeint ist der Februar, der sich als grimmiger Wintermonat erweisen kann. 20 bis 30 Tage: Das heißt Ende Februar bis in die erste Märzwoche wird Bilanz gezogen.

Vorfreude schüren: Ab sofort können Sie im rechten Kästchen unsere neue Broschüre Ranger-ErlebnisTouren 2010 laden. Hier finden Sie neben brandneuen Naturerlebnistouren bewährte Angebote. Am besten, Sie melden sich bei den Touren Ihrer Wahl gleich an und freuen sich auf fantastische Naturlandschaften, überraschende Begegnungen mit imposanten Tieren und fachkundige Informationen der brandenburgischen Ranger.

Die Druckversion der "Ranger-ErlebnisTouren 2010" ist bei uns eingetroffen. Sie erhalten diese von "Ihren" Rangern und in sämtlichen Besucher-Informationszentren der Nationalen Naturlandschaften. Unser Service bleibt: Senden Sie uns per Post eine 1,45 € - Briefmarke, senden wir Ihnen gerne ein oder zwei Exemplare zu.
Kalter Winter gehört zum Jahresreigen und unsere Tierwelt ist perfekt angepasst. Am besten habens die, die mit extrem niedrigem Herzschlag ganz allmählich ihre Fettreserven verbrennen und im Frühjahr lebensfroh wieder aufwachen. Wobei klar ist: Nicht alle Winterschläfer wachen wieder auf. Gibt es zuviele Störungen, ist der Winter zu kalt oder kommt ein Fressfeind, war´s das. Und genauso ist Natur: Nicht nur die Starken und Cleveren, sondern auch die Glücklichen überleben.
Aller guten Dinge sind Drei

Aller guten Dinge sind drei. Das mögen sich auch die Ranger gedacht haben, als sie ihre Junior Ranger-Projekte bei den Vereinten Nationen zur Begutachtung eingereicht haben. Mit dem "Abenteuer Barnim" hat es jetzt nach den Projekten "Der Wald und ich" und dem landesweiten "Junior Ranger-Programm" das dritte Junior Ranger-Projekt der Naturwacht Brandenburg geschafft, den von der UNESCO vergebenen Titel "Dekadeprojekt Bildung für nachhaltige Entwicklung" zu erlangen. Darüber sind die zahlreichen Betreuer der Junior Ranger schon ein wenig stolz. Bestätigen diese Anerkennungen doch eindrücklich, dass sie mit ihrer Kinder- und Jugendarbeit im ländlichen Raum auf einem guten Weg sind. Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Freude mit den Junior Rangern!
Beobachtungs-TIPPS
Im etwa 14 - tägigen Rhythmus finden Sie nun im zweiten Kästchen der rechten Seitenleiste jahreszeitliche Beobachtungstipps. Manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben, bei denen das Zuhören und -sehen teilweise ganz erstaunliche Beobachtungen ermöglicht...
Portrait
Felix Krüger zeichnet in seinem am 8. Juni gesendeten OZON-Beitrag ein einfühlsames Portrait eines Naturwächters in Brandenburg: http://www.rbb-online.de/etc/medialib/rbb/rbb/ozon/ozon_20090608_steppe....
Wer sich über das Leistungsprofil der Naturwacht informieren möchte, kann unter Publikationen unsere ausführliche "Imagebroschüre" laden.
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