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Der Klimawandel sowie der stetige Verlust der Lebensräume unserer heimischen Tier- und Pflanzenarten stellt nicht nur im weltweiten Maßstab Problemstellungen dar. Auch in unserem Bundesland werden die Veränderungen sicht- und spürbar.
Dass Pflanzen- oder Tierarten aussterben, ist ein Prozess, der in der Natur auch ohne den Einfluss des Menschen geschieht. Alles andere als natürlich jedoch ist die Geschwindigkeit, mit der Arten in den vergangenen Jahrzehnten durch die Folgen menschlichen Handelns vom Globus verschwunden sind. Forscher beziffern die Rate des Artenverlusts aktuell mindestens 100fach höher, als das, was als natürlich bezeichnet werden kann.
Dabei befinden sich Klimawandel und biologische Vielfalt in engen Wechselwirkungen. Eine Ursache für den Rückgang von Arten und Lebensräumen ist die direkte Zerstörung von Lebensräumen zum Beispiel durch Entwässerung, veränderte Landnutzung oder Zerschneidung durch Verkehrswegebau. Auch die globale, vom Menschen verursachte Klimaveränderung trägt zum Rückgang der biologischen Vielfalt bei. So führt zum Beispiel ein geringeres Wasserangebot im Sommerhalbjahr dazu, dass Kleingewässer trocken fallen, Seespiegel sinken oder Moore austrocknen. Die unumkehrbaren Folgen:
Wichtige Lebensräume für eine mannigfaltige und hochspezielle Flora & Fauna gehen für immer verloren. Und die dort angesiedelten Arten sterben aus.
Naturschutz leistet einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Artenschutz.
Eines der Großprojekte des NaturSchutzFonds ist beispielsweise der Erhalt und die Renaturierung der heimischen Moorlandschaften. Denn gesunde Moore sind mächtige CO2-Senken, ihr Torf ist ein wichtiger Kohlenstoffspeicher. Ihre Wirkung ist stärker als die der Wälder - allein die Moore Brandenburgs wären in der Lage, die Autoabgase Brandenburgs vollständig zu absorbieren. Bis dies erreicht werden kann, müssen sie mancherorts noch wiedervernässt oder anderweitig in ihren natürlichen, vitalen Zustand zurückversetzt werden. Gesunde Moore sehen auch bezaubernd aus: mit ihren eigenwilligen Pflanzenarten wie dem Sonnentau und seltenen Orchideen oder auch schillernd-bunten Libellenarten.
Besuchen Sie die von der Stiftung NaturSchutzFonds bereits renaturierten Moorlandschaften in unserer brandenburgischen Heimat einfach selbst! Das Reuthener Moor liegt in Spree-Neiße an der A 15 Richtung Cottbus. Nehmen Sie die Abfahrt Bad Muskau und fahren nach Reuthen. Von dort gehts dann natürlich per Pedes weiter. Gerne können Sie auch den Revierleiter der Forst, Herrn Uwe Walloßek kontaktieren unter: 0173 - 2006742
Klima-, Natur- und Artenschutz geht uns alle an. Je mehr Einsatz der Einzelne zeigt, desto eher können wir unseren Enkelkindern noch eine schöne, wenn auch unwiederbringlich artenärmere Natur hinterlassen. Denn derzeit sterben täglich ca. 130 Arten der Erde pro TAG aus. Je kleiner wir unseren persönlichen ökologischen Fußabdruck halten, indem wir uns immer bewusster entscheiden: für nachhaltig wirtschaftende Unternehmensleistungen, für CO2 arme Mobilität, für grüne Energie, für grüne Ökonomie - desto mehr verlagern wir die gesellschaftlichen Kräfte zurück zu einem gesunderen Lebensstil voller Respekt füreinander. Die zunehmenden Publikationen einer Vielzahl an grünen Branchenbüchern zeigt, dass immer mehr Menschen auch mit ihrem Konsum dazu beitragen möchten, unseren Erdball nicht noch weiter ohne Sinn und Verstand auszubeuten. Für den Erhalt unserer typischen brandenburgischen Lebensräume und Arten können wir in Gemeinschaft die besten Ergebnisse erzielen. Wenn wir Sie mit unserer Arbeit überzeugt haben, freuen wir uns über jede Form der Unterstützung: sei es Zeit, sei es Geld, seien es Kreativität und Aufmerksamkeit. Was genau Sie machen können, finden Sie hier im Kampagnenbereich und natürlich unter Spenden & Stiften.