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Roland Schulz
Sachgebietsleiter Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 0331 / 97164-810
Fax 0331 / 97164-770
Mail: roland.schulz(at)naturwacht.de
Aktivitäten der Naturwacht
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Das Ausrichten einer landesweiten Dankeschön-Veranstaltung der Ranger gemeinsam mit EUROPARC-Deutschland für Ihre Freiwilligen wird zur guten Tradition. In diesem Herbst treffen sich die Ehrenamtlichen aus dem ganzen Land am 15. Oktober in der Naturschutzstation Rhinluch. Dr. Norbert Schneeweiß wird die Arbeit seines Teams für gefährdete Arten wie Europäische Sumpfschildkröte, Rotbauchunke, Laubfrosch oder Smaragdeidechse präsentieren. Spannend und bemerkenswert! Im Anschluss geht es nach einem Imbiss in die Teichlandschaft von Linum. Der allabendlich ohrenbeschallende Herbsteinflug zehntausenderGänse und Kraniche in ihre Schlafgewässer ist ein unvergessliches Erlebnis. Wir freuen uns darauf! Und noch mehr auf den Tag mit unseren Freiwilligen.
Hier finden Sie das
PROGRAMM
für die
landesweite „Freiwilligen-Danke Schön“ - Veranstaltung
von
Naturwacht Brandenburg und EUROPARC Deutschland
am 15. Oktober 2011 von
11.30-18.35 Uhr
im Storchendorf Linum,
der Naturschutzstation Rhinluch,
und zum Kranicheinflug in das Linumer Teichgebiet
Bis 11.30 Uhr Anreise Naturschutzstation Rhinluch (Wegbeschreibung s. Anh.)
11.30 bis 12.00 Uhr Begrüßung in der Naturschutzstation.
12.00 – 13.00 Uhr Führung durch Naturschutzstation,. Informationen zum Schutz von Sumpfschildkröten, Rotbauchunken, Smaragdeidechsen
13..00 – 13.15 Uhr Fahrt zum Imbiss
13.15 – 14.15 Uhr Imbiss
14.15 – 15.30 Uhr Spaziergang in die Teichlandschaft, Vogelbeobachtungen
15.30 – 16.15 Uhr Kaffee und Kuchen in der Teichlandschaft
16.15-18.00 Uhr Einflug der Kraniche
17.00 – 18.30 Rückweg
18.30 – 18.35 kurzer gemeinsamer Abschluss
Ab 18.35 Uhr Heimfahrt
Ohne freiwillige Ranger bliebe manches auf der Strecke, da ist sich Manfred Lütkepohl, Leiter der Naturwacht, sicher. „Nur mit ihrer Unterstützung können unsere Ranger wichtige Projekte im Artenschutz realisieren, für die ansonsten keine Zeit bliebe.“ Eine dieser freiwilligen „Zeitspenderinnen“ ist die Altfriedländerin Renate Rusche. Sie ist im Amphibienschutz aktiv. Gefragt, warum sie sich für Brandenburgs Natur einsetzt, antwortet sie fast ein wenig verwundert: „Das ist doch selbstverständlich, etwas für den Erhalt dieser vielen kleinen Wunder zu tun“.
Freiwilliges Engagement verdient Würdigung, die über Sonntagsreden hinaus geht. In diesem Sinn organisieren die hauptberuflichen Ranger in jedem Jahr eine landesweite Dankveranstaltung für ihre ehrenamtlichen Unterstützer. Dabei werden Naturschutzprojekte wie die Renaturierung der Unteren Havel oder zur nachhaltigen Heidenutzung vorgestellt und diskutiert. Zudem bleibt Zeit für Einblicke in ein Großschutzgebiet sowie den Erfahrungsaustausch mit Freiwilligen aus anderen Regionen im Land. Diese „Danke-Schön-Veranstaltung“ schlägt länderübergreifend Wellen. So konnten diesmal erstmals Freiwilligen-Kollegen aus Sachsen begrüßt werden.
Das gemeinsam von der Naturwacht Brandenburg und EUROPARC-Deutschland getragene Freiwilligenprogramm hat sich längst zu einem Erfolgsmodell für ehrenamtliches Engagement entwickelt. Im vergangenen Jahr waren 253 Freiwillige in den 15 Nationalen Naturlandschaften des Landes Brandenburg rund 15.000 Stunden lang für den Schutz der Natur aktiv. Besonders erfreulich ist, dass die Zahl der Freiwilligen und deren Arbeitsstunden von Jahr zu Jahr zunehmen.
Um den Einsatz der Ehrenamtlichen zu erleichtern, koordiniert in jedem Großschutzgebiet ein Ranger die Freiwilligenarbeit. Hierzu gehören konkrete Angebote, die es Interessenten erleichtern, mit ihren Fachkenntnissen gezielt Aufgaben des Naturschutzes zu unterstützen. Dabei notieren sie etwa Art und Zahl von Zugvögeln, mähen Orchideenwiesen oder retten Amphibien vor dem Straßentod. Ebenfalls stets willkommen sind Freiwillige ohne Vorkenntnisse. Sie können sich in gewünschte Themen einarbeiten und aktiv für die noch immer reichhaltige Natur in Brandenburg eintreten. Mit den engagierten Leistungen der Freiwilligen können die Ranger auch Aufgaben wie den Amphibienschutz. Der Grund hierfür ist einfach: Mit neuen Tätigkeiten wie etwa Kartierungen für die europäischen Natura 2000 – Schutzgebiete sind die Ranger ausgelastet.