Sie haben Fragen?
Dann helfe ich Ihnen gerne weiter.
Roland Schulz
Sachgebietsleiter Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 0331 / 97164-810
Fax 0331 / 97164-770
Mail: roland.schulz(at)naturwacht.de
Aktivitäten der Naturwacht
Gerne informieren wir Sie kostenlos und regelmäßig über unsere Projekte.
-> hier bestellen

Ranger sichern die Kulturlandschaft der Zukunft
Brutflöße für Trauerseeschwalben anlegen, Fledermausquartiere errichten oder Otterdurchlässe sichern, Fischaufstiegsanlagen warten sowie die Erstversorgung von Wildtieren gewährleisten. Dies sind nur einige der vielfältigen und umfangreichen Aufgaben der 98 Ranger in Brandenburgs Nationalen Naturlandschaften.
Schutz der Wiesenweihe
Zudem realisieren Ranger zahlreiche Einzelmaßnahmen, die dem Erhalt seltener Arten dienen. Ein Beispiel dafür ist die Wiesenweihe. Für diese in Agrarlandschaften brütende Greifvogelart ist eine erfolgreiche Fortpflanzung nur möglich, wenn die Nester frühzeitig entdeckt werden. Andernfalls werden sie durch landwirtschaftliche Flächenbearbeitungen ungewollt zerstört. Die Naturwacht erkundet Neststandorte und vereinbart mit den Landwirten Schutzmaßnahmen.
Trauerseeschwalbe vor dem Aussterben bedroht
Einige Vogelarten können durch spezielle Nisthilfen der Naturwacht gefördert werden. Dazu gehört die deutschlandweit vom Aussterben bedrohte Trauerseeschwalbe, die in unseren Gewässern keine ausreichenden natürlichen Brutmöglichkeiten mehr findet.
Ranger legen deshalb in geeigneten Gewässern Brutflöße an und stützen die Art damit wirksam. Brandenburgs Ranger engagieren sich für die Einrichtung und Sicherung von Fledermausquartieren, kontrollieren Otterdurchlässe, warten Fischaufstiegsanlagen und suchen gemeinsam mit Landwirten nach Lösungen bei Vernässungen durch Biberstaue. Für die Einrichtung und Betreuung von Amphibienzäunen mobilisieren sie zahlreiche ehrenamtliche Helfer und nutzen diese Maßnahmen gleichzeitig zur Umweltbildung.
Erstversorgung von verletzten Wildtieren
Vielfach übernimmt die Naturwacht auch die Erstversorgung von verletzten Wildtieren. Im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft unterhält sie gemeinsam mit Partnern eine spezielle Auffang- und Auswilderungsstation für verletzte Greifvögel und Eulen.
Historische Nutzungsformen für seltene Pflanzenarten
Verschiedene heute selten gewordene Pflanzenarten wie zahlre Orchideenarten, sind durch historische Nutzungsformen gefördert worden. Diese Nutzungen gibt es heute nicht mehr. Häufig können Orchideen durch Mahd dieser Standorte zum richtigen Zeitpunkt und Abtransport des Mähgutes erhalten werden.
Diese Maßnahmen werden von der Naturwacht organisiert. Dadurch lassen sich Arten über die Zeit retten, die ohne menschliches Zutun aus unserer Landschaft verschwinden würden. Wer weiß, möglicherweise erhalten sie in der Kulturlandschaft der Zukunft ihre zweite Chance.
Ranger pflegen Kopfbäume und Streuobstwiesen, pflanzen Hecken und Landschaftsbäume. Dadurch werden Strukturelemente erhalten oder neu geschaffen, die zahlreichen Tierarten Lebensraum bieten sowie Schönheit und Erlebnisqualität der Landschaft fördern.
Gemeinsam mit starken Partnern
Bei den Maßnahmen des Arten- und Biotopschutzes arbeitet die Naturwacht mit zahlreichen Partnern zusammen, mit denen gemeinsame Projekte entwickelt werden. Dazu gehören Landnutzer, Wasser- und Bodenverbände, Landschaftspflegeverbände, Naturschutzverbände, Jäger, Angler, Ehrenamtliche und viele mehr.
Sie sehen: Jede Unterstützung wird dringend gebraucht. Werden auch Sie Unterstützer und Partner unserer Naturwacht-Ranger.
Wir bieten Ihnen zahlreiche konkrete Unterstützermöglichkeiten.
Klicken Sie einfach auf Helfen & Spenden für die Natur und informieren Sie sich in aller Ruhe, wie Sie unsere Arbeit unterstützen können. Sie möchten sich oder sogar ihre Kinder aktiv für die Umwelt einsetzen, dann klicken Sie einfach auf So können Sie sich aktiv für die Natur einsetzen